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Fuchs, Thomas: Das Gehirn – ein Beziehungsorgan

Kurs
Module
5:06h gesamt
24 Monate

19,99 

Prof. Fuchs räumt mit Vorurteilen auf: Das Gehirn prägt uns kulturell, sozial, biografisch. „Ich bin nicht mein Gehirn, ich habe eines!“

Kategorie: Bestellnummer: 12155

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Beschreibung

Im aktuellen neurowissenschaftlichen Paradigma werden mentale Prozesse immer wieder als Produkte neuronaler Prozesse gesehen. “Ist das Ich nicht eigentlich im Gehirn? Wird die Welt nicht doch im Gehirn hervorgebracht?” wird von führenden Neurowissenschaftlern gefragt und behauptet: “Die Neuronen, die in einem gewaltigen Netzwerk verbunden sind, das sind Sie.” Dem hält der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs entgegen, dass das Lebewesen, der lebendige Mensch, dabei nicht mehr in den Blick tritt, das Bewusstsein nicht mehr als Äußerung eines lebendigen Organismus angesehen wird, sondern direkt mit Gehirnprozessen verknüpft wird, quasi “kurzgeschlossen”, als ob das Lebewesen unnötig wäre. Doch wenn wir fühlen, denken, entscheiden, küssen, sind das Vorgänge, die von Menschen aus Fleisch und Blut vorgenommen werden, wir können sie nicht dem Gehirn zuschreiben. Nicht die Erlebnisse finden wir im Gehirn, so Thomas Fuchs, sondern die dafür notwendigen, begleitenden neuronalen Prozesse. Das personale, lebendige, verkörperte Subjekt ist menschlicher Geist – und vor allem lebendiger Geist.
Somit wird das Gehirn nur als Organ eines Lebewesens auch zum Organ der Person, das die Beziehungen des Organismus zu anderen Menschen und zum eigenen Umfeld vermittelt, wobei jegliche Interaktion auch das Gehirn wiederum ständig verändert. Es wird somit zu einem Organ, das uns kulturell, sozial und biografisch prägt. Thomas Fuchs kommt zu dem Schluss: Ich bin nicht mein Gehirn, ich habe eines, das mir komplexe physiologische Prozesse vermittelt.

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